- Pareto-Analyse
- Grafisch-statistische Methode zur Priorisierung von Fehlerursachen, Reklamationen oder Kosten nach dem 80/20-Prinzip (Pareto-Prinzip).
- PDCA
- PDCA (Plan-Do-Check-Act - Planen, Umsetzen, Prüfen, Handeln), auch Demingkreis genannt, ist ein vierstufiger Regelkreis zur systematischen, wiederholbaren Verbesserung von Prozessen und Produkten.
- Poka Yoke
- Poka Yoke (japanisch für „unbeabsichtigte Fehler vermeiden") sind technische oder organisatorische Vorrichtungen, die Fehler entweder unmöglich machen oder sofort erkennen, bevor ein fehlerhaftes Teil weiterläuft.
- Pp
- Pp (Process Performance - Prozessleistung) setzt die Toleranzbreite ins Verhältnis zur tatsächlichen Gesamtstreuung eines Prozesses über einen längeren Zeitraum.
- PPAP
- Der Production Part Approval Process (PPAP) - Produktionsteil-Freigabeverfahren - ist ein standardisiertes Nachweispaket, mit dem der Lieferant dem Kunden die Serienfähigkeit von Produkt und Prozess belegt.
- PPF
- Die Produktions-Prozess- und Produkt-Freigabe (PPF) ist das VDA-Verfahren (Verband der Automobilindustrie), mit dem ein Lieferant vor Serienstart nachweist, dass Produkt und Herstellprozess unter realen Serienbedingungen konform sind.
- Ppk
- Prozessleistungsindex (Process Performance) auf Basis der Gesamtstreuung (Langzeit- bzw. vorläufige Prozessfähigkeit).
- PPM
- PPM ("Parts Per Million", Teile pro Million) drückt Fehlerquoten als Anzahl fehlerhafter Teile je einer Million gelieferter oder gefertigter Teile aus.
- PPM (Kennzahl)
- PPM (Parts per Million) zählt fehlerhafte Einheiten je einer Million geprüfter oder gelieferter Teile.
- Predictive Quality
- Vorhersage von Qualitätsabweichungen aus Prozess- und Maschinendaten mittels Statistik und maschinellem Lernen.
- Problemlösungsprozess
- Strukturiertes, methodisches Vorgehen, um Abweichungen und Reklamationen systematisch zu erfassen, deren Ursache zu ermitteln und wirksam abzustellen.
- Produktaudit
- Stichprobenartige, unabhängige Prüfung eines fertigen Produkts gegen Kundenanforderungen, Spezifikation und gesetzliche Vorgaben - aus Kundensicht.
- Produktsicherheit
- Eigenschaft eines Produkts, bei bestimmungsgemäßer oder vorhersehbarer Nutzung keine unvertretbaren Risiken für Gesundheit, Leben, Sachwerte oder Umwelt zu verursachen.
- Projektqualitätsplanung
- Systematische, vorausschauende Festlegung aller Qualitätsziele, -aktivitäten, -verantwortlichkeiten und -ressourcen für ein konkretes Projekt.
- Prozess-FMEA
- Strukturierte, vorbeugende Risikoanalyse von Fertigungs- und Montageprozessen durch ein interdisziplinäres Team.
- Prozessaudit
- Systematische, unabhängige Prüfung, ob ein einzelner betrieblicher Prozess so gestaltet und betrieben wird, dass er die festgelegten Anforderungen zuverlässig erfüllt.
- Prozessbeherrschung
- Ein Prozess ist beherrscht, wenn er nur durch zufällige, systemimmanente Streuung (Common Cause) beeinflusst wird - frei von erkennbaren Sonderursachen (Special Cause).
- Prozessfähigkeit
- Statistischer Nachweis, ob ein Prozess ein Merkmal dauerhaft innerhalb der Toleranzgrenzen erzeugt, ausgedrückt über Fähigkeitsindizes wie Cp und Cpk.
- Prozessoptimierung
- Systematische, kontinuierliche Verbesserung bestehender Prozesse hinsichtlich Qualität, Zeit und Kosten.
- Prozessorientierung
- Sichtweise, ein Unternehmen als Netz zusammenhängender Prozesse (Input → Tätigkeit → Output für den Kunden) statt als Ansammlung getrennter Abteilungen zu verstehen.
- Prozessstabilität
- Ein Prozess ist stabil, wenn seine Streuung nur auf zufälligen, dem Prozess innewohnenden Ursachen beruht und über die Zeit statistisch vorhersagbar ist.
- Prüfmerkmale
- Festgelegte, prüfbare Eigenschaften eines Produkts oder Prozesses mit Sollwerten und Toleranzen, abgeleitet aus Zeichnung, Norm oder Kundenanforderung.
- Prüfmittelfähigkeit
- Nachweis, dass ein Prüfmittel ein Merkmal mit ausreichender Genauigkeit und Wiederholpräzision im Verhältnis zur Toleranz erfassen kann.
- Prüfmittelüberwachung
- Systematische Verwaltung, Kalibrierung und Überwachung aller Prüf- und Messmittel eines Betriebs.
- Prüfplanung
- Systematische Festlegung, was, wann, wie, womit, in welchem Umfang und von wem an einem Produkt oder Prozess geprüft wird.